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Roadrunners-Paradise

Montag 10. August 2009, von Torsten

An einem Wochenende im Juni begaben sich acht Berliner Eintopftreter auf der Suche nach einem entspannendem Wochenende mit Motorrädern und Musik nach Finowfurt, trotz des negativen Wetterberichts.

Nachdem wir die unsägliche Strecke durch die Hauptstadt hinter uns hatten, tja wir sind in den Mittags-Wochenendverkehr geraten, ging es über kleine Strassen Richtung Norden zum Roadrunners Paradise.

Roadrunners Paradise 2009

Dort angekommen und den Obulus entrichtet wurden wir sofort des vorjährlichen Camp-Grundes verwiesen mit den Worten "Ist nur für Race-Teilnehmer"; dann guckten wir uns auf dem Rest des Geländes um. Was uns sofort ins Auge fiel waren die überzählig anwesenden Vorgartenzwergaufsteller, denn das meiste Gebiet wurde durch Absperrbänder blockiert obwohl alles frei war...da haben die örtlichen Zwergenfetischisten wohl jeweils eine Vorhut losgeschickt um die Vorgärten zu sichern.

Nichts destotrotz stellten wir unsere Zelte auf und fuhren erneut los um noch etwas nicht vegetarisches für den Grill zu besorgen. Gegen frühen Abend ging es dann mit der Musik los, da die ersten Bands uns nicht vom Grill weglocken konnten hofften wir das die Musikauswahl mit abnehmenden Tageslicht und zunehmenden Alkoholkosum besser würde, was aber nicht geschah. An schlafen war des Nachts auch nicht zu denken da der Hintergrund mit Techno beschallt wurde.
Für mich hat sich Roadrunners nun endgültig ins Aus befördert, das liegt aber wahrscheinlich an der Grösse welche erreicht wurde, was es auch nicht tröstlicher macht. Schade ist das aus der ursprünglichen Idee und Umsetzung ein solches Spektakel geworden ist, was meist ein solches Publikum anzieht, und der Veranstalter nicht sein Veto eingelegt hat.