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O-Fahrt des Hamburger XT-Stammtisches

Montag 4. Mai 2009, von Torsten

Am 30. April fanden sich vier Berliner ein um an der traditionellen 1.-Mai-O-Fahrt des Hamburger XT-Stammtisches teilzunehmen. Dieses Jahr ging es nach Kükenmoor südöstlich von Bremen, um dort das Land besser kennenzulernen.

Während der Anfahrt gab es schon die ersten Pannen, bei einem Mopped und am Begleitfahrzeug verabschiedeten sich die Kupplungszüge, bei letzteren verflüchtigte sich auch noch das Wasser der Klimaanlage, dennoch genossen wir die kurvenreiche Strecke über Land und Wasser.

Am frühen Samstag morgen ging es dann an den Start, nachdem wir das Roadbook bekommen haben. Bis zur ersten und einzigen offiziellen Pause kamen wir mit der Strecke gut klar, obwohl uns allen das fahren nach Roadbook neu war. Während der Pause bei Kaffee und Gebäck mussten wir ein paar Fragen zur Örtlichkeit beantworten, wobei wir etwas zu gründlich Recherche betrieben. Ein paar Kilometer nach der kurzen Unterbrechung verfuhren wir uns, trafen aber zum Glück auf eine andere Gruppe welche dasselbe Problem mit der Streckenbeschreibung hatte. Um 18:00 Uhr erreichten wir das Ziel mit 168 Kilometern auf dem Tageskilometerzähler, eigentlich sollten es nur 140 Kilometer werden. Unterwegs öffnete sich auch noch die Klemmung einer Drehzahlmesserwelle wodurch dann etwas Öl austrat, diese wurde aber mit einem Kabelbinder fixiert.

Bei der abendlichen Siegerehrung stellte sich dann zu unserer Überraschung heraus das wir den dritten Platz belegt hatten, in der Kategorie der Langsamen....oder anders ausgedrückt hinter uns gab es noch zwei Teams, welche noch das Ziel erreichten;-)

Die Rückfahrt machten wir auf derselben Route wie die Hinfahrt, kurz hinter der Berliner Stadtgrenze wollte Daniel dann auch nicht zurückstehen und demonstrierte seine Solidarität für die Pannenstatistik, die Verzahnung seiner Schaltwelle war nicht mehr zu erkennen. Also wurde noch kurz vor dem Ziel angefangen zu basteln; wie wir aus dem Vortrag von XTom über die diesjährige Paris-Dakar erfahren hatten sollte der heutige Reisende nicht unbedingt ein Handtuch dabei haben sondern immer etwas Zahnseide. Die Schaltwelle wurde also mit Zahnseide umwickelt und der Schalthebel unter etwas Zuredung auf die Schaltwelle gezwungen und geklemmt.

Für uns steht heute schon fest das wir nächstes Jahr wieder an den Start gehen, soviel Spass hatten wir auf der Strecke.